Große Abschlussübung für 18 angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter

Am Samstag, dem 18. April hat der DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) mit seinem Bildungszentrum für 17 angehende Notfallsanitäterinnen und –sanitäter eine große Ausbildungsabschlussübung durchgeführt. Beteiligt waren Auszubildende des RDMH, der Johanniter und des DRK Frankenberg. Sie schließen im Sommer die dreijährige Notfallsanitäterausbildung ab.

Ziel des Übungstages war es, Einsatzerfahrung für größere Schadensereignisse zu sammeln. Durch die große Zahl von Betroffenen und Hilfskräften machen solche Einsätze komplexe Arbeitsabläufe erforderlich. Dies wurde in geschütztem Rahmen trainiert und abschließend ausgewertet.

Im ersten Szenario – einem schweren Verkehrsunfall auf der K 48 zwischen Oberwalgern und Holzhausen – mussten fünf teilweise schwer verletzte Unfallopfer versorgt werden. Im Anschluss daran wurde in einem leerstehenden Gebäude in Fronhhausen/Lahn ein Brandszenario mit ebenfalls fünf Verletzten durchgespielt. In beiden Übungen wurde auch die Zusammenarbeit mit der  Feuerwehr trainiert, die für die technische Rettung und Brandbekämpfung eingebunden war.

Für die Auszubildenden stellten beide Szenarien eine große Herausforderung dar. In ihrer Ausbildung hatten sie bereits Erfahrungen im Einsatzdienst gesammelt, dabei jedoch selten oder kaum Einsätze mit vielen Betroffenen erlebt. Glücklicherweise sind große Schadensereignisse selten – daher hatte dieser Übungstag eine besondere Bedeutung für das Sammeln von Praxiserfahrung in diesem Bereich, um auch auf solche Einsatzsituationen vorbereitet zu sein.

Im Anschluss an jeden Übungsdurchlauf fand eine Auswertung statt. Den Verlauf hatten mehrere Dokumentatoren protokolliert. Zusammen mit der Übungsleitung gaben sie den Beteiligten detaillierte Rückmeldungen und Hinweise.

Fazit des Tages: Dem Rettungsdienst-Nachwuchs wurde ein sehr aufregender Trainingstag geboten, der ihnen viel zusätzliche Praxiserfahrung bescherte und somit zu einer umfassenden Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen beitrug.

Überblick: Beteiligte und Fahrzeuge

  • 17 Notfallsanitäter in Ausbildung mit 5 Rettungswagen
  • 1 Notarzt-Einsatzfahrzeug mit Team
  • 1 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • 1 Leitender Notarzt
  • Die Feuerwehren der Gemeinden Weimar und Fronhausen mit mehreren Einsatzfahrzeugen
  • Mehrere Lehrkräfte aus dem Bildungszentrum des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen in Marburg, die die Übung als Dokumentatoren begleiteten.

Organisiert und durchgeführt wurde die Übung von Dirk Schrey (Stabsstelle Einsatzplanung des DRK Rettungsdienst Mittelhessen) mit Unterstützung durch den Einsatzdienst-Mitarbeiter Alexander Gröb.

Die Verpflegung der insgesamt rund 80 Übungsteilnehmenden übernahm der Verpflegungsdienst der DRK Bereitschaft Wetter.

Die Firma Auto Futschik aus Fronhausen (Lahn) stellte die Unfallfahrzeuge bereit und präparierte sie.

Die Rettungskräfte treffen ein. Foto: RDMH

Die Rettungskräfte treffen ein. Foto: RDMH

Die Rettungskräfte stimmen sich ab. Foto: RDMH

Die Rettungskräfte stimmen sich ab. Foto: RDMH

Bergung aus dem Fahrzeug. Foto: RDMH

Bergung aus dem Fahrzeug. Foto: RDMH

Rettung der Verletzten aus einem Unfallfahrzeug. Foto: RDMH

Rettung der Verletzten aus einem Unfallfahrzeug. Foto: RDMH

Verletzte werden versorgt. Foto: RDMH

Verletzte werden versorgt. Foto: RDMH

Szenario "Wohnhausbrand". Foto: RDMH

Szenario "Wohnhausbrand". Foto: RDMH

Die Verletzten des Wohnhausbrandes werden versorgt. Foto: RDMH

Die Verletzten des Wohnhausbrandes werden versorgt. Foto: RDMH